{"id":349,"date":"2015-11-25T01:19:02","date_gmt":"2015-11-24T23:19:02","guid":{"rendered":"http:\/\/greifenwehr.de\/?p=349"},"modified":"2015-12-28T13:03:12","modified_gmt":"2015-12-28T11:03:12","slug":"windhag-v-vergessen-und-begraben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/greifenwehr.de\/?p=349","title":{"rendered":"Windhag V &#8211; Vergessen und Begraben"},"content":{"rendered":"<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><b>Datum:<\/b><\/td>\n<td>20.11.2015 &#8211; 22.11.2015<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>Location:<\/b><\/td>\n<td>Schnaittach \/ Laufer Felsenkeller bei N\u00fcrnberg<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>Orga:<\/b><\/td>\n<td><a href=\"http:\/\/www.larp-muenchen.de\">Rabenschwinge<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>Anwesende Spieler (Charaktere):\u00a0<\/b><\/td>\n<td>Michi (Martius), Stefan (Johan), Dominik (Quendan), Becky (Yasmina), Alex (Eyleen)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>Anwesende Freunde:<\/b><\/td>\n<td>\u00a0Marejin, Dreywasser,&#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-358\" src=\"http:\/\/greifenwehr.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/CIMG3481-Kopie-300x225.jpg\" alt=\"CIMG3481 Kopie\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/greifenwehr.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/CIMG3481-Kopie-300x225.jpg 300w, https:\/\/greifenwehr.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/CIMG3481-Kopie-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/greifenwehr.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/CIMG3481-Kopie-400x300.jpg 400w, https:\/\/greifenwehr.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/CIMG3481-Kopie.jpg 1440w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Zusammenfassung:<\/b><br \/>\nVademecum des Magus Quendan Kaltental<\/p>\n<p>20. und 21. Boron, 1034 B.F.<\/p>\n<p>Auf Einladung des Protecteur Francesco Scarpone traten wir ein weiteres Mal die Reise in die Markgrafschaft Windhag an. Die Kutsche, mit der mein Herr Baron Martius von Greifenwehr anreisen wollte, hatte uns die wir zu Fu\u00dfe am Weg waren noch nicht eingeholt als uns der Protecteur in einer Taverne die letzten Details gab. Es gab einige Neuigkeiten im Windhag: Auf Ilia Duritia war ein Steckbrief ausgesetzt worden. Abgesehen von Arminius Duritia, der die obscuren T\u00e4tigkeiten der Familie auffliegen lie\u00df, waren ja alle Duritia als Ketzer gesucht. Ger\u00fcchte dar\u00fcber, dass Westwinddrachen bis Vinsalt vordringen sollten machten die Runde. Bez\u00fcglich unserer geplanten Expedition in die Keller der Burg Wettershag, dem nun ehemaligen Sitz der Duritia, h\u00f6rten wir auch einige Ger\u00fcchte, von denen sich die meisten bewahrheiten sollten.<br \/>\nNoch des Abends trat die gesamte Gruppe, gef\u00fchrt vom Protecteur, die letzte Etappe unserer Reise, zum Gesindehaus der Burg, an. Trotz eines Einheimischen den wir als Wegekundigen anwarben ging es durch unwegsames Gebiet und viel zu viel Schlamm. Aber das sollte das geringste \u00fcbel sein: Ein seltsamer Mann trat aus dem Unterholz an uns heran, sprach allerlei wirres Zeug. Einige die er anfasste und denen er etwas von &#8222;Schmerzen&#8220; ins Ohr hauchte, sp\u00fcrten sodann einen Krampfartigen Schmerz in ihrer Brust. Leute, die wir vorher nicht gesehen hatten, traten aus der Dunkelheit und attackierten uns wie Wahnsinnige, faselten von &#8222;Blut&#8220;. Wir kamen bei dem Angriff unbeschadet davon, aber der Wegekundige zeigte gleich danach seltsames Verhalten. Er begann einem Toten die Kehle zu schlitzen um sein Blut zu sammeln. Er wurde dingfest gemacht, vom Protecteur verurteilt und gerh\u00e4ngt. Ich selbst konnte nicht ganz nachvollziehen, weshalb derart schnell dieses Urteil gesprochen und vollstreckt wurde, ohne den &#8211; vielleicht unter Beherrschung stehenden? &#8211; Mann vorher zu befragen. Der seltsame Mann mit dem alles begonnen hatte war uns entkommen, eine gro\u00dfe Phiole die er fallen gelassen hatte nahm ich an mich und konnte sp\u00e4ter herausfinden, dass es sich beim Inhalt um Drachenblut handelte. Ein Collegus aus Festum namens Dreywasser und ich spekulierten \u00fcber das Vorgefallene. Die Art der Wirkung und Ausf\u00fchrung in Kombination mit m\u00f6glicher Blutmagie lie\u00df uns an borbaradianische Schwarzmagie denken. Sp\u00e4tere Ereignisse machen aber auch eine Beherrschung durch eine unbekannte, m\u00e4chtige Entit\u00e4t, die das Sammeln von Sikaryan f\u00fcr ihre Zwecke zum Ziel hat, plausibel &#8211; mehr dazu sp\u00e4ter.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter Nachts noch, wurde Ilia Duritia gefasst und dem Protecteur \u00fcbergeben. Sie zeigte sich resigniert und kooperativ. Eine Befragung hielten wir aus Zeitgr\u00fcnden an. Sie wurde ins Gef\u00e4ngnis der Burg gebracht, welches ohnehin in den Kellern liegt, die wir am n\u00e4chsten Tag erkunden sollten.<br \/>\nEbendies taten wir und fanden in den viel zu niedrig ausgegrabenen Kellergew\u00f6lben eine Wachmannschaft die einige Gefangene, von denen ich sp\u00e4ter noch berichte, beaufsichtigte. Uns wurde berichtet, dass die Duritia immerwieder etliche Kisten herab schaffen liesen, diese aber leer wirder hinausgebracht wurden. Irgendwo m\u00fcssten sich hier also verborgene R\u00e4umlichkeiten befinden. Und tats\u00e4chlich, nachdem wir eine Mauer niederrissen kamen wir in eine Art Tempel, mit allerlei Schm\u00fcckungen die auf eine Verehrung des G\u00f6tzen Shinxir schlie\u00dfen liesen. Vor allem eine eindrucksvolle Wandmalerei zog meine Aufmerksamkeit auf sich. Ich will die Szenerie beschreiben:<\/p>\n<p>Von drei gro\u00dfen Teilen zeigte der erste eine Szenerie wohl aus der Gr\u00fcnderzeit als die Siedler des G\u00fcldenlandes im heutigen lieblichen Feld landeten. Eine Galeere mit dem Wappen des Horas auf dem Segel. Eine Ballista und ein Battallion Krieger, die auf ihren Schilden und Fahne eine Hornisse als Wappentier trugen und eine Art Turm oder Befestigung mit dem Zeichen eines Stierkopfes belagerten. Im Hintergrund Berge und ein fliegender Drache. Etwas unterhalb eine bronzene anatomische R\u00fcstung, ein altreichischer Helm und eine Lanze.<\/p>\n<p>&#8212; Anmerkung: Diese Objekte waren wohl jene, die vor zwei Jahren im &#8222;Schatz des Elften&#8220; gefunden wurden und die damals die Duritia an sich genommen hatten. Wir erfuhren sp\u00e4ter von Ilia, dass wohl Varabras derzeit im Besitz dieser Ausr\u00fcstung ist. Schon damals konnte jeder der die Lanze ber\u00fchrte, das Summen von Hornissen vernehmen. Varabras schien, als er die Waffe f\u00fchren wollte, auszurasten und verlor die Kontrolle \u00fcber sich. Ilia vermutete auch, dass dadurch, dass die Duritia voriges Jahr am Tag der Diadochen daran gehindert wurden, einen Anf\u00fchrer ihres Hauses mit einem alten Ritual zu bestimmen, nun derzeit niemand in der Lage sei, diese Waffe (und wohl die Ausr\u00fcstung insgesamt) zu f\u00fchren.<br \/>\nIm zweiten Teil der Wandmalerei war in der Mitte eine gro\u00dfe Gestalt die wohl Shinxir darstellen sollte: Der Kopf eines Tieres (Greifvogel?), in der linken eine Schwertlanze, insgesamt in Rot und Gold gewandet. Links unter ihm ein Kollosseum, in dessen mitte zwei K\u00e4mpfer stritten, \u00fcber ihnen eine Hornisse. Rechts unten ein Schachbrett von sieben mal sieben Feldern, mit spezieller Figuranordnung, die ich irgendwo notiert habe.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem zeigten sich auch hier drei Gegenst\u00e4nde: Eine Sichel, eine Krone und ein Zaumzeug.<\/p>\n<p>Im dritten und rechten Teil der Wandmalerei eine Kampfszene: Ein Mann in traditioneller Tracht des Bergclans der Taurons, der einen Drachen bek\u00e4mpfte. Neben ihm, man m\u00f6chte sagen mit ihm Seite an Seite, ein Krieger in R\u00fcstung und Wappen Shinxirs, der mit einer Lanze ein Echsenwesen aufspie\u00dft. Im Hintergrund ein Berg, auf de<br \/>\nssen Gipfel ein Ei aufgelagert scheint.<\/p>\n<p>Furchteinfl\u00f6\u00dfende Statuen bewachten den Tempel &#8211; wortw\u00f6rtlich! &#8211; denn sie erwachten pl\u00f6tzlich zum Leben und attackierten uns bei falschen Bewegungen, bis wir wohl einen Mechanismus entsch\u00e4rfen konnten. Eine grobe arkane Analyse mittels Odem zeigte keine relevanten Energien. Allerdings tat sich eine der W\u00e4nde auf und gab einen weiteren Gang frei.<\/p>\n<p>Wir fanden das Skelett einer horasischen Leibwache. Der Protecteur hatte eine Adepta und ihre zwei Wachen in den Keller vorgeschickt, aber beteuerte, dass seine Anweisung an sie war, mit dem Erkunden noch auf uns zu warten. Jedenfalls, als irgendein T\u00f6lpel die Ruhe der Toten st\u00f6rte, erschein uns die Leibwache als Geist. Sie sagte, dass alle ihrer Gruppe Stimmen im Kopf geh\u00f6rt h\u00e4tten, die sie dazu dr\u00e4ngten weiter vorzudringen. Ihre Gnaden Yasmina Kornfeld und der Rondrageweihte konnten mittels eines Grabsegen ihrem Geist in Borons Hallen verhelfen.<\/p>\n<p>Wir zogen uns zur Versorgung zur\u00fcck in die Wachstube. Der Protecteur wollte nun auch das Verh\u00f6r einiger Gefangener vornehmen. Ilia Duritia war eine davon. Sie erz\u00e4hlte, dass sie die Anbetung Shinxirs nicht als Ketzerei ansehe, denn ihr zufolge sei er der Sohn des Praios und der Travia. Ihre Familie h\u00e4tte seit langer Zeit einen Pakt mit dem Clan der Taurons, um mittels eines Rituals, das in Abst\u00e4nden von etwa 16 Jahren durchgef\u00fchrt werden muss, ein omin\u00f6ses Ei am Schl\u00fcpfen zu hindern. Gro\u00dfen Unheil w\u00fcrde \u00fcber das Land hereinbrechen, sollte es je dazu kommen. Wo sich das Ei genau befinde, wie genau dieses Ritual durchzuf\u00fchren sei, das sei auch ihr unbekannt. Man ben\u00f6tige dazu allerdings diverse Artefakte &#8211; siehe weiter oben. Sie selbst sei noch hier im Land, und nicht schon weit weg auf der Flucht, gewesen, weil sie die Bev\u00f6lkerung hier vor dem Unheil bewahren wollte und nach Details zum Ritual suchte.<\/p>\n<p>Weiter befragte ich drei im Kerker gefangene Drachenkultisten. Das Verh\u00f6r war aber wenig aufschlussreich, weil sie wenig kooperativ waren. Sie schienen aber tats\u00e4chlich den Drachen Ugladir anzubeten, und meinten, der Drache verlange von ihnen Sikaryan (sie benutzten dieses Wort!) als Opfergabe. Zum omin\u00f6sen Ei schienen sie keine Details zu kennen. Sie waren jedenfalls der festen \u00fcberzeugung, ihr Meister w\u00fcrde sie bald hier aus dem Kerker befreien.<\/p>\n<p>Auch ein \u00e4lteres Mitglied des Clan Tauron befragte ich &#8211; siehe dazu weiter unten.<\/p>\n<p>Weiter durch die dunklen H\u00f6hlen also ging es und wir fanden ein Laboratorium, das wohl Iloe Duritia (d.i. die Gattin des Maxim Duritia, eine Halbelfe, der gro\u00dfe Kenntnisse in der Heilkunst zugeschrieben wurden, so soll sie Arminius Durita nach seinem schweren Reitunfall wieder erm\u00f6glicht haben dass er nun gehen kann.) als Studienort diente. Wir fanden allerleich alchemistische Zutaten und Gebr\u00e4ue. Einen Sarg mit einer Leiche, an der wohl anatomische Dissektionen durchgef\u00fchrt wurden. Aber wohl am auff\u00e4lligsten war der Fund der Adepta, die der Protecteur geschickt hatte. Allerdings war die Collega in keinem guten Zustand, sondern schien einer Beherrschung zu unterliegen. Mehrmals, als man ihr zu Nahe kam, unterwarf sie sich einen der unseren K\u00e4mpfer mittels Imperavi. So auch den Protecteur, den ich allerdings mit\u00a0 &#8211; so will ich meinen &#8211; gekonnter Antimagie sogleich ihrer Beherrschung wieder entreissen konnte. Die junge Adepta war deutlich mitgenommen und faselte immerwieder Bruchst\u00fcckhaft. Man konnte dem Gefasel aber sinngem\u00e4\u00df entnehmen, dass der Auftrag den ihr Beherrscher ihr gab hie\u00df: &#8222;Sammle die Sichel, das Zaumzeug und die Krone umd das Ei schl\u00fcpfen zu lassen&#8220;.<\/p>\n<p>Ich unternahm eine genauere Untersuchung der Adepta mittels Analys Arcanstruktur, und das Ergebnis war hochinteressant. Eine Art der Beherrschungsmagie, eindeutig nicht gildenmagisch oder sonst eine mir bekannte Representation, eine sehr archaisch und alt wirkende Magieart. Und derart m\u00e4chtig, dass wohl kein einzelner Magus sie zu brechen vermag. Mehr konnte ich der \u00fcberw\u00e4ltigenden Komplexit\u00e4t der Matrix nicht entnehmen.<\/p>\n<p>&#8212; Anmerkung: Sp\u00e4ter kam mir der Gedanke, dass ich so etwas doch schon einmal gesehen hatte. Es erinnerte mich an den Fall der Lutetia Duritia &#8211; ein kurzer Exkurs in ihre Geschichte sei mir verg\u00f6nnt: Im Jahr 1032 B.F., bei der Suche nach dem Schatz des Elften, begegnete ich ihr zum ersten mal. Sie wurde mir vorgestellt als junge Ziehtochter des Varabras Duritia, die damals, nachdem Gestalten in dunklen Kutten sie attackiert hatten, unter einer akuten Verwirrung litt: Sie glaubte pl\u00f6tzlich &#8222;Laureen von Tauron&#8220; zu sein, und sie m\u00fcsse zum Schattengrund, einem gef\u00e4hrlichen Pass, aufbrechen. Auch der Name eines Drachen, Ulgadir, fiel, sie m\u00fcsse zu ihm. Ein Collegus aus Perricum unternahm damals eine Analyse, und auch er beschrieb mir die Beherrschung als unheimlich m\u00e4chtig und nicht klar zuordenbar.<\/p>\n<p>Ein Jahr darauf, am Tag der Diadochen traf ich wieder auf Lutetia bzw. Laureen. Ihr Geisteszustand sei gebessert gewesen je weiter sie vom Windhag entfernt war, jedoch verkniff ich es mir nicht, selbst eine Analyse durchzuf\u00fchren und ja, das Ergebnis erscheint mir nun \u00e4hnlich zu der obigen Analyse der Adepta &#8211; wom\u00f6glich wirkt die gleiche Beherrschung auf ihnen? Wogm\u00f6lich durch den gleichen Beherrscher? Oder durch ein Artefakt? W\u00e4hrend Lutetia damals von dunklen Gestalten angegriffen worden war, gab es bei der Adepta nun keine Hinweise auf so etwas.<\/p>\n<p>\u00dcbrigends konnten wir sp\u00e4ter die Details von Lutetias Geschichte kl\u00e4ren. Nach alkoholischer Bestechung eines Gefangenen im Kerker hier unter der Burg, ein Mitglied des Tauron Clans, erz\u00e4hlte dieser, dass Laureen Tauron seine Schwester gewesen sei, die er mit etwa 4 Sommern &#8222;dem Drachen&#8220; opfern wollte. Er geh\u00f6re schlie\u00dflich &#8222;dem alten Pfad&#8220; an, und dieser versucht wohl den Drachen Ulgadir mit Opferungen wohlgesonnen zu stimmen. Nun, jedenfalls wurde Laureen Tauron von Varabras Duritia gefunden und als Ziehtochter Lutetia Duritia aufgezogen, noch bevor der Drache sie verspeisen konnte. Welche Bedeutung Lutetia f\u00fcr den Drachen oder die Drachenkultisten genau hat, warum sie zum Schattengrund h\u00e4tte sollen, ist weiter fraglich.<\/p>\n<p>Bez\u00fcglich der Adepta fanden wir sp\u00e4ter heraus, dass Johan &#8211; Hesinde m\u00f6ge dem Tollpatsch vergeben &#8211; ein Rezept f\u00fcr einen Trank der sie von der Beherrschung wom\u00f6glich befreit h\u00e4tte im Labor eingesteckt hatte ohne jemanden etwas davon zu sagen.<\/p>\n<p>Auch fanden wir ein hochinteressantes magisches Artefakt! Eine Analysis zeigte mir durch einen Arcanovi gebundenen Memorabilis und einen Auris Nasus Occulus in einer wohl h\u00f6lzernen Basis in die eine Kristallkugel eingearbeitet war. N\u00e4herte man sein Auge der Kugel, so konnte man wie in einem Traum die Erinnerungen fremder Menschen, auch aus l\u00e4ngst vergangenen Zeiten sehen und h\u00f6ren! Ich habe mir detailierte Notizen zu den vier unterschiedlichen Erinnerungen die wir darin sehen konnten gemacht. Grob zusammengefasst: 1) Gr\u00fcndung der Linien der Taurons und der Duritia als Verb\u00fcndete in der Zeit der Gr\u00fcndung des alten Reichs (?), 2) Kampf einer Duritia gegen die Praios-Inquisitionen in der Priesterkaiserzeit, 3) Gewissenskonflikt einer Frau des Tauronclans, die f\u00fcrchtet ihr Kind k\u00f6nnte dem Drachen geopfert werden (wohl vor wenigen Jahren, denn ein uns bekannter Tauron namens Cedrik wird erw\u00e4hnt) und 4) die letzten Gedanken des Maxim Duritia.<\/p>\n<p>Ich war lange Zeit von den Funden im Labor gefesselt und mit der Analyse der Adepta besch\u00e4ftigt, so dass ich folgendes aus zweiter Hand durch Baron Martius \u00fcbermittelt wiedergebe: Mehrere (7?) geisterhafte Gladiatoren (laut ihren Grabsteigen wohl gr\u00f6\u00dftenteils Shinxir-Anh\u00e4nger) mussten bek\u00e4mpft werden, und nachdem &#8222;genug Blut vergossen&#8220; war, sicheren sie uns zu, dass sie zur Hilfe kommen w\u00fcrden, wenn wir &#8222;das Wort der Libelle&#8220; sprechen w\u00fcrden. Martius, der dies in einer der Visionen zuvor geh\u00f6rt hatte, fragte: &#8222;Ihr meint die &#8218;St\u00e4hle (Steele?) der Libelle?'&#8220; &#8211; darauf der Geist: &#8222;Oh, so weit seit ihr also schon gekommen?&#8220;. Im Gespr\u00e4ch meinten wohl die Geister, dass es um jeden Preis zu verhindern sei, dass das Ei schl\u00fcfe. Martius fragte: &#8222;Schl\u00fcpft denn daraus ein Drache?&#8220;, darauf der Geist: &#8222;Nein, nicht das Reit<i>tier<\/i>&#8230;&#8220; &#8211; m\u00f6glicherweise schl\u00fcpft also &#8222;der Reiter&#8220; eines Drachen?<\/p>\n<p>Gemeinsam mit Collegus Dreywasser und anderen erarbeitete ich mehrere Theorien \u00fcber dieses Ei, ein m\u00f6gliches Schl\u00fcpfen und das Ritual um ein solches zu verhindern, aber da will ich an anderer Stelle festhalten.<\/p>\n<p>Der letzte Begleiter der Adepta wurde hinter Steinen gefangen gefunden, aber &#8211; so wurde mir berichtet &#8211; nahm er sich in seiner aussichtslosen Lage dann das Leben.<\/p>\n<p>Ein seltsames Gesicht, das aus Stein schien und aus dem Fels ragte sprach mit einigen von uns. Es nannte sich &#8222;Aurelia&#8220; und behauptete der Berg selbst zu sein. Ich konnte nicht klar zusammentragen, was es zu allen von uns sagte, allerdings gab es auf Bitte des Protecteurs hin einen verk\u00fcrzten Weg zur\u00fcck in die ersten R\u00e4ume des Kellers, wo die Gef\u00e4ngniswachen waren frei.<\/p>\n<p>Dann kam es zu etwas Chaotischen Zust\u00e4nden, als eine Wache vermeldete, die Gefangenen des Kerkers h\u00e4tten sich bewaffnet und w\u00e4ren ausgebrochen! Tats\u00e4chlich konnten fast alle Gefangenen, auch Ilia Duritia, fliehen.<\/p>\n<p>Eine Truhe mit diversen Sch\u00e4tzen wurde von uns geborgen. Zahlreiche Dokumente, die die Shinxir-Ketzerei der Duritia belegten, diverse Briefwechsel, Zeichnungen (eine davon von einer Gottheit &#8222;Tsatuaria&#8220; die von den Taurons angebetet wird, die von einem kleinen Kind &#8211; Laureen Tauron &#8211; angefertigt wurde). Auch zwei B\u00fccher, eines mit Portraits der Ahnen der Duritia, ein anderes eine Art Chronik.<\/p>\n<p>Aber auch metallene Schachfiguren, die wir aus dem &#8222;Schatz des Elften&#8220; wiedererkannten. Au\u00dferdem eine besondere Ton(?)-Scheibe, auf der Spiralf\u00f6rmig Symbole angeordnet waren, und in der Mitte eine Hornisse (oder Libelle?) stilisiert war. Au\u00dferdem zahlreiche Metallpl\u00e4ttchen, welche wie sich herausstellte das &#8222;Zaumzeug&#8220; aus der Wandmalerei und den Worten der Adepta sein sollten.<\/p>\n<p>Wir schoben eine genaue Analyse hinaus und wollten zuerst aus den Kellern hinaus ins vermeintlich sichere Gesindehaus zur\u00fcck. Ein Fehler wie sich herausstellte, denn kurz bevor wir die Analyse beginnen wollten, musste der Protecteur feststellen, dass die zwei B\u00fccher sowie die Scheibe gestohlen worden waren. Auch eine intensive Suche nach dem Dieb erbrachte nichts ans Licht. Immerhin war uns das Zaumzeug geblieben.<\/p>\n<p>Viele von uns berichteten dann noch, dass sie begannen Stimmen zu h\u00f6ren, die ihnen einfl\u00fcsterten. Ein Collegus zog einen Bannkreis um die gefundene Truhe, was den Spuk vorerst beendete.<\/p>\n<p>Q.K.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Datum: 20.11.2015 &#8211; 22.11.2015 Location: Schnaittach \/ Laufer Felsenkeller bei N\u00fcrnberg Orga: Rabenschwinge Anwesende Spieler (Charaktere):\u00a0 Michi (Martius), Stefan (Johan), Dominik (Quendan), Becky (Yasmina), Alex (Eyleen) Anwesende Freunde: \u00a0Marejin, Dreywasser,&#8230; &nbsp; Zusammenfassung: Vademecum des Magus Quendan Kaltental 20. und 21. &hellip; <a href=\"https:\/\/greifenwehr.de\/?p=349\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[3],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/greifenwehr.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/349"}],"collection":[{"href":"https:\/\/greifenwehr.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/greifenwehr.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/greifenwehr.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/greifenwehr.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=349"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/greifenwehr.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/349\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":359,"href":"https:\/\/greifenwehr.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/349\/revisions\/359"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/greifenwehr.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=349"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/greifenwehr.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=349"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/greifenwehr.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=349"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}